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| « zurück | Das Projekt der Nationalgalerie folgt der Entwicklung
Warhols in einer Auswahl teilweise unveröffentlichter früher Zeichnungen,
die zwischen 1942 und 1962 in Pittsburgh und New York entstanden sind. Die
Retrospektive zeigt die ersten, handgemalten »schwarz-weißen«
Bilder, in denen Warhol die Unverwechselbarkeit der künstlerischen
Handschrift, die Einzigartigkeit des Sujets ablehnt und die Realität
banaler Objekte abbildet. Es gelingt der Berliner Ausstellung, die bedeutendsten
Ikonen- und Konsum-Bilder, Selbstportraits und Flowers-Werke der
frühen 60er Jahre zu versammeln. Ebenso wurde der Bilder-Zyklus der
32 Campbells Soup Cans des Museum of Modern Art für die
Retrospektive gewonnen. Die Ausstellung würdigt das späte großformatige
Werk des Künstlers in exemplarischen Beispielen. Das thematische Zentrum der Retrospektive bilden jedoch die bestürzenden Desasterbilder, wie Atomic Bomb, die Werke, die den »Tod in Amerika« (Andy Warhol) in Suicide-, Car Crash-, Electric Chair- und Race Riot-Darstellungen zeigen, die Katastrophen des 20. Jahrhunderts. 35 Jahre nach ihrer Entstehung kann die Nationalgalerie dank großzügiger Unterstützung vieler Leihgeber auch die Serie der Thirteen Most Wanted Men zum ersten Mal überhaupt in einer Ausstellung vereinen. Zweifellos gehört die Andy Warhol Retrospektive zu den bedeutendsten und anspruchsvollsten Ausstellungsprojekten der Nationalgalerie Berlin. |